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 Die Philosophie des Karate

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NunuShoka

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BeitragThema: Die Philosophie des Karate   So März 30, 2008 1:50 pm

Philosophie


Die Philosophie des Karate beruht auf Zen und Taoismus. Zudem wird es stark geprägt vom Bushido und dem Kodex der Samurai (erklär ich irgenwann einmal genauer:P).

Die 20 Graphen des Karate


Die von Gichin Funagoshi aufgestellten 20 Regeln stellen ein angepasstes Verhalten für den Karateka dar.

Karate beginnt mit Respekt und endet mit Respekt.
karate wa rei ni hajimari rei ni owaru koto o wasuru na

Im Karate gibt es keinen ersten Angriff.
karate ni sente nashi

Karate ist ein Helfer der Gerechtigkeit.
karate wa gi no tasuke

Erkenne zuerst dich selbst, dann den anderen.
mazu jiko o shire shikoshite hoka o shire

Die Kunst des Geistes kommt vor der Kunst der Technik.
gijutsu yori shinjutsu

Es geht einzig darum, den Geist zu befreien.
kokoro wa hanatan koto o yōsu

Unglück geschieht immer durch Unachtsamkeit.
wazawai wa ketai ni shōzu

Denke nicht, dass Karate nur im Dojo stattfindet.
dōjō nomi no karate to omou na

Karate üben heißt, es ein Leben lang zu tun.
karate no shūgyō wa isshō dearu

Verbinde dein alltägliches Leben mit Karate, dann wirst du geistige Reife erlangen.
arayuru mono o karate kase soko ni myōmi ari

Karate ist wie heißes Wasser, das abkühlt, wenn du es nicht ständig warm hältst.
karate wa yu no gotoku taezu netsu o ataezareba moto no mizu ni kaeru

Denke nicht an das Gewinnen, doch denke darüber nach, wie man nicht verliert.
katsu kangae wa motsu na, makenu kangae wa hitsuyō

Wandle dich abhängig vom Gegner.
teki ni yotte tenka seyo

Der Kampf hängt von der Handhabung des Treffens und des Nicht-Treffens ab.
ikusa wa kyojitsu no sōjū ikan ni ari

Stelle dir deine Hand und deinen Fuß als Schwert vor.
hito no teashi o ken to omoe

Sobald man vor die Tür tritt, findet man eine Vielzahl von Feinden vor.
danshimon o izureba hyakuman no teki ari

Feste Stellungen gibt es für Anfänger, später bewege man sich natürlich.
kamae wa shoshinsha ni, ato wa shizentai

Die Kata darf nicht verändert werden, im Kampf jedoch gilt das Gegenteil.
kata wa tadashiku, jissen wa betsu mono

Hart und weich, Spannung und Entspannung, langsam und schnell, alles in Verbindung mit der richtigen Atmung.
chikara no kyōjaku, karada no shinshuku, waza no kankyū o wasuru na

Denke immer nach und versuche dich ständig an Neuem.
tsune ni shinen kufū seyo


Das Do


Das Dō-Prinzip stellt viele Aspekte dar, hier nur einige :

- „den Weg gehen“: lebenslanges Lernen und Arbeiten an sich selbst; ständige Verbesserung
- Friedfertigkeit, Friedenswille, aber auch Geradlinigkeit; absolute Entschlossenheit im Kampf
(„Tue alles, um eine Auseinandersetzung zu vermeiden. Kommt es aber trotzdem zum Kampf, so soll Dein erster Schlag töten.“)
- Respekt und damit Höflichkeit gegenüber jedem Individuum und Ding, auch dem Feind
- „Weg“-Gemeinschaft mit Meister und Mitschülern, Brüderlichkeit, verantwortungsvolles Handeln
- Selbstbeherrschung, universelle Aufmerksamkeit (Achtsamkeit), Konzentration (Zanshin, 残心)
-Offenheit, Bemühen um Verständnis, Akzeptanz
- Nicht-Streben
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BeitragThema: Re: Die Philosophie des Karate   Fr Apr 04, 2008 7:54 pm

Sobald man vor die Tür tritt, findet man eine Vielzahl von Feinden vor.
danshimon o izureba hyakuman no teki ari

Verbinde dein alltägliches Leben mit Karate, dann wirst du geistige Reife erlangen.
arayuru mono o karate kase soko ni myōmi ari

Es geht einzig darum, den Geist zu befreien.
kokoro wa hanatan koto o yōsu

Rolling Eyes tönt ganz liacht schizophren
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